meine Ausbildung

Am meisten habe ich selbstverständlich von meinen eigenen Hunden gelernt. Seit über 15 Jahre bin ich täglich mit Hunden zusammen und jeden Tag mache ich wieder neue Erfahrungen. Ich besuche mit meinen Hunden pro Woche mehrmals Hundetrainings bei verschiedenen Hundetrainerinnen und Hundetrainern.
Die Ausbildung zum SKN-Kursleiter bzw. Kursleiter für Junghundekurs und Erziehungskurs habe ich 2014 bei Kynologie Schweiz gemacht. 2015 habe ich beim Zürcher Hundeverband den SKG-Gruppenleiterkurs absolviert. Beide Ausbildungen bestanden aus theoretischen und praktischen Kursen, inklusive abschliessender Prüfungen.
Im Rahmen meines Mathematik-Studiums an der Uni Zürich habe ich im Nebenfach Gymnasialpädagogik studiert. Dazu habe ich während der Ausbildung zur Mittelschullehrperson weitere didaktische Kurse belegt.
Ich besuche regelmässig Seminare und Weiterbildungen:
"Junghund im Training" bei Irène Julius
"Ressourcen und Giftköder" bei Mumi Schenk-Ill
"Fährtenhundekurs" bei Erwin Patzen
"Spurensuche" bei Nicole Wenzel

meine Hunde

Schon seit meiner Geburt hatte ich Kontakt mit den Hunden meiner Grosseltern: Belgischer Schäfer, Collie und Flatcoated Retriever. Als Teenager gelang es mir dann auch, meine Eltern zu überzeugen selbst einen Hund zu haben. Golden Retriever Hündin Kischa (Zuchtname: Xerina von Kopfrein) kam 2000 zu uns und war der liebste und treuste Hund den man sich vorstellen kann. 13 Jahre lang begleitete sie mich in guten und schlechten Zeiten und kann definitiv als meine erste grosse Liebe bezeichnet werden. Sie war für jeden Spass zu haben und wir haben sehr viel zusammen gespielt, Kunststücke geübt oder sie konnte sich bei langen Spaziergängen im Wasser oder Schnee vergnügen. Alesha (Zuchtname: Alesha Arizona von Kopfrein), ebenfalls eine Golden Retriever Hündin, war mein erster eigener Hund. Sie war für jeden Spass zu haben und hat mit ihrer fröhlichen Art alle zum Lachen gebracht. Kischa und Alesha waren ein Herz und eine Seele und auch die Freundschaft von Alesha mit dem Flatcoated Retriever Juna war wunderbar. Leider ist sie viel zu jung gestorben, aber sie wird für immer in meinem Herzen bleiben.
Zum Glück wurde mein Schmerz dadurch gelindert, dass ich kurz darauf Nala erhalten habe. Golden Retriever Hündin Nala (Zuchtname: Ashbury Happy Sunshine) kam 2012 aus Frankreich zu mir. Bereits im zarten Alter von 10 Wochen hat sie mit grosser Freude Dummys apportiert und zeigte sich auch in Welpen- und Junghundekurs sehr arbeitsfreudig. Zusammen haben wir schon unzählige Stunden beim Hundesport verbracht und sind immer noch mit grosser Begeisterung in verschiedenen Sparten tätig. Mehr dazu ist auf der Seite von Nala zu finden.
Weil ich ein Fan der Zweihundehaltung bin und schon immer von Flatcoated Retrievern begeistert war, überrascht es nicht, dass ich 2015 noch einen Welpen holte: Flatcoat Hündin Sandía (Zuchtname: Twilight Star’s Zaffira of Najko’s. Neben der Grunderziehung haben wir auch schon mit Dummyarbeit und mit Fährten begonnen. In welchen Sparten wir schlussendliarbeiten werden hängt davon ab, was uns beiden Freude macht und was ihren Talenten am besten entspricht. Mehr zu Sandía ist auf ihrer Seite zu finden.

meine Philosophie

Hundeerziehung ist eine Teamarbeit und der Hund kann nur so gut sein wie der Mensch auf der anderen Seite der Leine. Auch wenn es eine gewisse Rangordnung gibt, in meinen Augen sind Hund und Hundehalter/in im Training auf einer Ebene. Gleiches gilt für mich als Hundetrainer. Ich möchte nicht in autoritärer Weise meine Meinung aufzwingen, sondern meine Ideen und Beobachtungen so erklären, dass die Erziehung möglichst optimal funktioniert. Mein didaktischer Fokus gilt also nicht nur dem Hund, sondern insbesondere auch dem Menschen. Hunde haben unglaubliche Sinne und eine Auffassungsgabe, die kaum vorstellbar ist für uns. Aus diesem Grund geschieht Erziehung nämlich nicht nur auf dem Hundeplatz, sondern 24 Stunden am Tag und 7 Tage in der Woche. Es ist wichtig, dass der Mensch sich bewusst ist, dass er durch sein Verhalten in jeder Situation ein positives oder negatives Feedback an den Hund gibt.

Privatlektionen

Ich bin ein grosser Befürworter von Privatlektionen und habe dafür mehrere Gründe.
Wenn ein Hund auf dem Hundeplatz gehorcht, heisst das noch lange nicht, dass er auch im Alltag erzogen ist. Da Hunde sehr ortbezogen lernen, ist es deshalb wichtig, dass die Erziehung an verschiedenen Orten stattfindet, am besten dort wo die täglichen Spaziergänge stattfinden. Privatlektionen eignen sich dazu natürlich perfekt.
Bei mehreren Hunden (und Hundehalter/innen) haben nie alle das gleiche Leistungsniveau. Deshalb sind in Gruppenkursen Kompromisse nötig, welche das Risiko von einer Unterforderung oder Überforderung des Hundeteams mit sich bringen. In Privatstunden kann man jedoch die Übungen immer gezielt an das aktuelle Niveau des Hundes und die Bedürfnisse der Hundehalterin bzw. des Hundehalters anpassen.
Auf den ersten Blick sind Privatlektionen zwar teurer, aber bei genauerer Betrachtung ist das Preis/Leistungsverhältnis besser, wie das folgende Beispiel zeigt. Bei einer Gruppenlektion mit 5 Hundeteams arbeitet man ca. 15 Minuten und bezahlt dafür 20 Franken. Den Rest der Lektion ist man am Zuschauen oder Schwatzen. Somit bezahlt man 1.33 pro Minute aktiver Lernzeit. In einer Privatlektion für den Preis von 50 Franken bezahlt man dagegen nur 0.83 pro Minute aktiver Lernzeit.
Wer mit möglich geringem zeitlichem, finanziellem und emotionalem Aufwand die obligatorischen Kurse absolvieren möchte, ist bei mir definitiv am falschen Ort. Ich möchte gerne mit Leuten arbeiten, die Freude am Training mit dem Hund haben und gewisse Ansprüche an Erziehung haben.